Kooperationsschule

Die Schulen Bergli, Rotweg, Tannenbach und Waldegg sowie die Sekundarschule  bilden die Kooperationsschule Horgen. Im Kanton Zürich gibt es zurzeit 15 Schulen, die als Ausbildungszentren der Pädagogischen Hochschule im ersten Ausbildungsjahr zur Orientierung der Studierenden dienen. In Horgen sind das 14 Dienstage; jeweils 7 im Wintersemester (September bis Dezember) und 7 im Sommersemester (März bis Mai). Dazu kommt das erste Praktikum (P1) im Januar.

Aber was heisst das konkret?

Erste Erfahrungen ermöglichen
Studierende der Pädagogischen Hochschule Zürich (PHZH) kommen jeweils am Dienstag nach Horgen und werden hier vom Kooperationsschulleiter einzelnen Lehrpersonen und ihren Klassen zugewiesen. Die angehenden Lehrerinnen und Lehrer beobachten den Unterricht und lernen verschiedene Stufen kennen, und besonders wichtig: Die Studierenden erhalten schnell einmal die Gelegenheit, selber zu unterrichten. Auf diese Weise erfahren sie hautnah, was es heisst, Lehrerin oder Lehrer zu sein.

Was bedeutet das für die Schülerinnen und Schüler der betreffenden Klassen?...
...Sie erleben eine abwechslungsreiche Situation: An einem Dienstag befinden sich zusätzlich zwei bis drei Studierende im Klassenzimmer, die in einzelnen Sequenzen die Tätigkeit der Klassenlehrperson übernehmen und den Unterricht mitgestalten. Sie wirken aber auch im Sinne von Lernberaterinnen und -beratern, indem sie einzelnen Kindern helfend und unterstützend zur Seite stehen.

Wertvolle Kontakte
Die Ausbildungssituation in den betreffenden Klassen hat durchaus Vorteile: Die Schülerinnen und Schüler profitieren von zusätzlichen "Expertinnen" und "Experten". Die Klassenlehrpersonen ihrerseits diskutieren mit den angehenden Lehrpersonen wichtige Themen aus ihrer Schulpraxis – und sind dadurch einer ständigen "Erneuerung" unterworfen. Sie entwickeln sich zu eigentlichen "Fachleuten des Lernens", was letztlich wieder der ganzen Schule zu Gute kommt. Die angehenden Lehrerinnen und Lehrer lernen nicht nur Unterrichtsgestaltung und Klassenführung, sondern auch die Schule als Ganzes kennen. Wenn möglich nehmen sie an Sitzungen, Gesprächen und weiteren Veranstaltungen teil und erhalten Einblick in die Arbeit von Fachlehrkräften (Handarbeit, Förderunterricht, Sport etc.).

Fachliche Betreuung
Betreut werden die Studierenden einerseits von den Horgner Lehrpersonen, den Kooperationsschullehrpersonen, andererseits aber auch von Fachpersonen (Mentoren) der Pädagogischen Hochschule. Damit die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten möglichst gut funktioniert, übernimmt die Kooperationsschulleiterin organisatorische und inhaltliche Aufgaben. Sie ist für diese Tätigkeit von der PHZH angestellt.

Die Praxistage, wie sie von der PHZH bezeichnet werden, dauern zwei Semester, rund 14 Dienstage. Die Studierenden setzen anschliessend ihre Ausbildung zur Kindergarten-, Primar- oder Sekundarlehrperson fort, während Horgen wieder eine neue Gruppe von Studierenden empfängt und in den Schulalltag einführt. Eltern, deren Kinder den Unterricht bei Kooperationsschullehrpersonen besuchen, werden über die Ausbildungssituation informiert.

Koorporationsschule Horgen
Kooperationsschulleiterin: Andrea Gautschi
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